Gebäudeklimatisierung

Behaglichkeitsdiagramm mit eigenen Messwerten

Die Klimatisierung von Gebäuden (Gebäudeklimatisierung) nimmt einen immer größeren Stellenwert beim Betrieb von sowohl Wohn- als auch Nichtwohngebäuden ein. Im Wesentlichen wird hierbei zwischen zentralen und dezentralen Anlagen unterschieden. Bei zentralen Anlagen findet die Luftkonditionierung hinsichtlich Temperatur und Feuchte zentral statt und über ein Luftverteilungssystem wird die aufbereitete Luft zu den einzelnen Räumen gebracht. Bei dezentralen Anlagen erfolgt die Konditionierung zumeist mit Hilfe von Umluftkühlgeräten in den jeweils zu kühlenden Räumen.

Die Behaglichkeit, sprich das Wohlbefinden von Personen im Aufenthaltsbereich, steht häufig im Vordergrund, so dass neben Temperatur und Feuchte auch Luftgeschwindigkeiten, Schallemissionen und CO2-Gehalt zu beachten sind. Zur Beurteilung der Behaglichkeit sind daher umfangreiche Messungen erforderlich. 

Es erfordern aber auch technische Räume eine Klimatisierung. Einerseits genügt es ausschließlich, die entstehende Wärme abzuführen, wie bspw. bei Serverräumen und Übertragungswagen, und andererseits liegen erhöhte Anforderungen zur Sicherstellung konstanter Temperatur und Feuchte vor. Dies kann u. a. bei Museen, Archiven oder Kühllägern für Pharmaprodukte der Fall sein. Auch ist beispielsweise die Schwimmbadentfeuchtung ein Teilgebiet der Klimatechnik, das die Anwendung von Kältetechnik und Lüftungstechnik integriert. Die Dr.-Ing. Yves Wild Ingenieurbüro GmbH untersucht die Funktion von Klimaanlagen jeglicher Bauart. Dabei können  Messungen sowohl an den Anlagen selbst als auch in den klimatisierten Räumen durchgeführt werden, um die Einhaltung der geforderten Klimaparameter zu überprüfen.

Schwimmbadentfeuchtung mittels Umluftanlage

Ein typischer Anwendungsfall der Klimatechnik: 
Das Deckenkassetten-Umluftklimagerät

Außeneinheit einer VRV-Klimaanlage

Kühl-/Heiz-Konvektor in einem Bürogebäude

OP-Raum mit Decke mit turbulenzarmer Verdrängungsströmung (TAV)

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